Der Bauherr trägt das Baugrundrisiko.

Häufiger als erwartet, gestaltet sich ein Baugrund als inhomogen und eignet sich nicht für einfache Gründungsformen, wie etwa eine Flachgründung oder eine Gründung auf Streifenfundamenten. Eine Baugrunderkundung liefert Ihnen daher die nötigen Informationen zum Aufbau des Untergrunds und gibt Ihnen dadurch Sicherheiten bezüglich der korrekten Gründung Ihres Bauvorhabens. Risiken werden kalkulierbar und vermeidbar.

Die Baugrunderkundung dient der frühzeitigen Aufklärung der lokalen Untergrundeigenschaften. Nachdem der Umfang des Bauvorhabens bekannt ist, wird ein Untersuchungsprogramm aufgestellt. Je nach Erfordernissen werden dann mittels Bohrungen, Bohrsondierungen, Rammsondierungen und/oder Baggerschürfen (DIN 4020, DIN 4021, DIN 4022, DIN 4094) die Eigenschaften des Baugrundes erfasst und geotechnisch durch Erhebung von Kennwerten charakterisiert. Für den anstehenden Boden muss die Tragfähigkeit bestimmt werden, um eine aussagekräftige Empfehlung zur Gründung eines geplanten Bauvorhabens abgeben zu können. Eine frühzeitige Anfrage für ein Baugrundgutachten (Geotechnischer Bericht nach DIN 4020) ist daher ratsam, um möglichst vor Abschluss der ersten Planungsphase die Informationen aus dem Baugrundgutachten in der weiteren Tragwerksplanung berücksichtigen zu können.

Nur durch den Sachverständigen für Geotechnik (DIN 4020) – den Baugrundgutachter – kann eine verlässliche Aussage zur geologischen Situation und Tragfähigkeit sichergestellt werden. Bei der Durchführung der Erkundung und Beurteilung des Baugrundes können wir auf unsere mehr als 20-jährige Erfahrung zurückgreifen.